Wie interne Produktionsnetzwerke resilienter gestaltet werden können: Eine systematische Literaturrecherche zu Optimierungs- und ML-Ansätzen

Art

Bachelorarbeit

Track

Research,Main

Wie interne Produktionsnetzwerke resilienter gestaltet werden können: Eine systematische Literaturrecherche zu Optimierungs- und ML-Ansätzen LSWI

Ziel

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche Ansätze zur resilienzorientierten Gestaltung interner Produktionsnetzwerke zu identifizieren, zu strukturieren und vergleichend zu analysieren.

Dabei verfolgt die Arbeit insbesondere folgende Unterziele:

  • Erfassung relevanter Entscheidungsprobleme: Analyse, welche Network-Design-Entscheidungen innerhalb eines Produktionsstandorts betrachtet werden, etwa Maschinenstrukturen, Bearbeitungsfolgen, Materialflüsse, Puffer und Lagerkapazitäten.
  • Untersuchung von Resilienzmaßnahmen: Systematisierung der Ansätze, mit denen Resilienz im Produktionsnetzwerk gesteigert werden soll, beispielsweise durch Redundanz, Flexibilität, alternative Pfade oder Rekonfiguration.
  • Einordnung der verwendeten Methoden: Vergleich der eingesetzten quantitativen und datengetriebenen Methoden, insbesondere Optimierungsmodelle, Simulation, heuristische Verfahren und ML-basierte Ansätze.
  • Analyse von Zielgrößen und Bewertungslogiken: Untersuchung, anhand welcher Kriterien Resilienz und Leistungsfähigkeit bewertet werden, etwa Durchsatz, Robustheit, Flexibilität, Bestände oder Kosten.
  • Identifikation von Forschungslücken: Herausarbeitung offener Forschungsbedarfe an der Schnittstelle von Produktionssystemgestaltung, Operations Research und Machine Learning.

Die Arbeit soll einen strukturierten Überblick über den Stand der Forschung liefern und Forschungslücken identifizieren, die als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung bereits existierender Optimierungsmodelle genutzt werden können.

Bei Interesse oder Nachfragen, melde Dich gerne bei mir: renzo.rauschenberg@lswi.de

Hintergrund

Produktionsbetriebe sind zunehmend mit Unsicherheit, Störungen und kurzfristigen Veränderungen konfrontiert, etwa durch Maschinenausfälle, Nachfrageschwankungen, Materialengpässe oder interne Prozessunterbrechungen. Dadurch gewinnt die resilienzorientierte Gestaltung des internen Produktionsnetzwerks an Bedeutung. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht überbetriebliche Lieferketten, sondern die Struktur und Auslegung des Produktionssystems innerhalb eines einzelnen Standorts, beispielsweise die Anordnung und Kopplung von Maschinen und Bearbeitungsschritten, Puffer- und Lagerkapazitäten, Materialflüsse, interne Flexibilitätsoptionen sowie reconfigurierbare Strukturen. Zwar existieren bereits Forschungsüberblicke zu einzelnen Teilbereichen wie Facility Layout Planning, Reconfigurable Manufacturing Systems und Resilienz in Manufacturing Systems, jedoch fehlt bislang ein klar strukturierter Überblick darüber, wie Resilienz im internen Network Design von Produktionsbetrieben mit Optimierungsmodellen und datengetriebenen bzw. ML-basierten Ansätzen adressiert wird.

Bewerbung

Um Ihnen eine optimale Betreuung bieten zu können, möchten wir Sie bitten, sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und erste Recherchen durchzuführen.

Alle relevanten Informationen zum Einreichungsprozess finden Sie auf unserer Website unter folgendem Link.

Vorgehen bei der Einreichung

  1. Füllen Sie das Kontaktformular aus und geben Sie darin Ihre Motivation an (Textfeld). Hängen Sie außerdem ein erstes Exposé sowie einen aktuellen PULS-Auszug als PDF an.
  2. Füllen Sie die Selbstauskunft vollständig aus, um uns weitere Informationen über sich selbst zu geben.

Selbstauskunft ausfüllen

3. Nutzen Sie die bereitgestellte Vorlage für das Exposé

Sobald Sie Ihre Arbeit eingereicht haben, wird sich die zuständige Betreuungsperson zeitnah per E-Mail bei Ihnen melden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und wir freuen uns auf Ihre Einreichung!